JUDENTUM
Wer ist ein Jude?
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Das ist eine Frage, mit der sich die Knesseth, das Parlament Israels, schon seit Bestehen des Staates beschäftigt - ohne dass sie eine konsensfähige Antwort geliefert hätte. Was also erwarten Sie von mir?
Ich habe von 1984 bis 1992 an der HEBRÄISCHEN UNIVERSITÄT JERUSALEM studiert und dort 1994 meinen Doktortitel erworben.
In Jerusalem wurde ich mit verschiedenen Kulturen und Religionen, u.a. auch intensiv mit dem Judentum, vertraut. Nach meiner Rückkehr nach München begann ich mich für die jüdische Vergangenheit meiner Heimatstadt zu interessieren und arbeitete einen thematischen Stadtrundgang zur Geschichte der Juden in München für STATTREISEN aus.
1995-1999 katalogisierte ich als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Rahmen eines DFG-Projektes die Jidisch-sprachigen Bestände der Bayerischen Staatsbibliothek.
Im Rahmen der Besucherbetreuung durch das DACHAUER FORUM e.V. begleitete ich von 1995 bis 1999 überwiegend israelische Besuchergruppen in hebräischer Sprache in der KZ-Gedenkstätte Dachau.
1994 nahm ich am Geschichtswettbewerb der Landeshauptstadt München zum Thema "Jüdisches Leben in München" teil, und leitete von 1997 bis 1999 die Geschichtswerkstatt "Jüdisches Leben in der Lindwurmstraße" für die Münchner Volkshochschule.
Für verschiedene Träger, u.a. die Münchner Volkshochschule, biete ich Vortragsveranstaltungen zum Judentum, zu Jerusalem, sowie zum Nahost-Konflikt.
2001 wurde auf meine Initiative die Gesellschaft FREUNDE ABRAHAMS e.V. zur Förderung der interreligiösen Verständigung insbesondere zwischen Judentum, Christentum und Islam, auf wissenschaftlicher Grundlage, gegründet, deren 2. Vorsitzender ich bin.
Glückwunschschreiben der FREUNDE ABRAHAMS e.V. an Charlotte Knobloch zum Jüdischen Zentrum Jakobsplatz . . . Angebote zum Thema JUDENTUM: .. Vorträge, Gesprächskreise, Diskussionen z.B. für Schulklassen, Kirchengemeinden, Firmen - Fragen Sie an!. . . . Vergangene Tage Jüdisches Leben in München Seit den Anfängen waren Juden Teil des Lebens in dieser Stadt. Der Rundgang versucht, die vielfältigen Seiten einer fruchtbaren und furchtbaren Geschichte nachzuzeichnen, von Abraham de Municha über die "schöne Nanni" und Albert Einstein, Kurt Eisner und Schalom Ben-Chorin bis zur Schoah.
STATTREISEN-Rundgang
Treffpunkt: Dienerstraße am Taxistand (gegenüber Dallmayer)
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Termine: SO 18.10.2009, 11.00 SA 12.12.2009, 14.00 SA 27.2.2010, 14.00 SA 15.5.2010, 14.00 SA 18.12.2010, 14.00
NEU:

Stefan Wimmer VERGANGE TAGE - NEUES ERWACHEN Jüdisches Leben in München. Ein Stadtrundgang
MünchenVerlag 2006
. . Davka! Jüdisches Leben nach 1945 und heute Nach der Schoah begann jüdisches Leben in München völlig neu: von den aufregenden "DP"-Jahren, durch Jahrzehnte des Übergangs, bis zur neuen Lebensmitte am St. Jakobsplatz, die Zeichen setzt für München und darüber hinaus!
(leider keine Fixtermine 2010). . . . Kein Ort mehr! Jüdisches Leben in der Lindwurmstraße Vortrag mit Ausstellungsbesuch Albert Einsteins Kindheit, das Familienleben des jiddischen Dichters Elieser Schindler, dann, nach dem Abbruch der Hauptsynagoge 1938, zunächst ein Refugium für die Jüdische Gemeinde Münchens und schließlich ein Symbol für deren Entrechtung, Verdrängung und Vernichtung - das alles gehört zur Geschichte des Hauses Lindwurmstraße 127 (Rückgebäude), in dem heute zahlreiche Veranstaltungen der Münchner Vorlkshochschule stattfinden.
Seit 1999 dokumentiert eine Dauerausstellung - Ergebnis einer MVHS-Geschichtswerkstatt - die wechselvolle Geschichte des Hauses. Dr. Wimmer, der damals die Geschichtswerkstatt leitete, führt in die Ausstellung ein. Donnerstag, 12.11.2009, 19.00 MVHS Lindwurmstr. 127 Rgb., Raum 4.04 Freunde Abrahams . . . .
frühere Veranstaltungen:
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. . GALIZIEN UND BUKOWINA - Studienreise auf den Spuren des osteuropäischen Judentums Polen und Ukraine, 2009 . . "Tausend Jahre wie ein Tag": JERUSALEM Heilige Stadt für Juden, Christen und Muslime, Hauptstadt Israels und Wunschhauptstadt der Palästinenser, Zankapfel und Objekt der Sehnsucht - Jerusalem bewegt die Gemüter, wie wohl kein anderer Ort der Welt. 5000 Jahre Vielfalt haben die Stadt geprägt. Wir wollen versuchen aufzudecken, was die Faszination-und die Problematik - Jerusalems ausmacht, in Geschichte und Gegenwart. Donnerstag, 1.10.2009, 20.00 Volkshochschule Germering . . "Jesus -Jahwe - Allah" Gemeinsamkeiten und Unterschiede in Christentum, Judentum und Islam Die sog. monotheistischen Religionen lehren alle einen Gott. Was verbindet sie sonst noch miteinander? Wo liegen ihre gemeinsamen Wurzeln? Und warum konkurrieren sie überhaupt miteinander? Der Vortrag setzt keine Vorkenntnisse voraus und keine religiöse Grundeinstellung. Er richtet sich an alle, die besser verstehen wollen, was so viele Menschen auf der Welt bewegt. Donnerstag, 12.3.2009, 20.00 Stadthalle Germering VHS Germering
. . "Abraham als Vater von 3 Religionen" Auf je eigene Weise berufen sich Juden, Christen und Muslime auf Abraham, den "Freund Gottes" und "Vater der Glaubenden". Wo liegen die Gemeinsamkeiten, wo liegen die Unterschiede,und welche Rolle spielen Religionen in den Auseinandersetzungen um das den Nachkommen Abrahams verheißene Land? Dienstag, 27.10.2009, 20.00 Kolpingfamilie Puchheim . . Vortrag Judentum, Israel, Jerusalem
Ökumenische Studentengemeinde und Pfarrgemeinden
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Jahwe - Gott - Allah: ein Gott oder drei?
Gemeinsam in Freimann, Hoffnungskirche
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‘Jeder nach seiner Façon...‘: Kirchen, Tempel, Kulte in München
Besuch der Synagoge Bogenhausen
für: DGB-Bildungswerk
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Vergangene Tage - Jüdisches Leben in München
thematischer Stadtrundgang für STATTREISEN MÜNCHEN e.V., seit 1993
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Jüdisches Leben und Nationalsozialismus in München
Vortrag und Führungen, MVHS
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Jüdisches Leben in der Lindwurmstraße: Geschichtswerkstatt zur Vergangenheit des Hauses 127
Münchner Volkshochschule 1997-99
Aus den Ergebnissen der zweijährigen Recherchen wurde eine Ausstellung zusammengestellt, die als Dauerausstellung im Haus Lindwurmstr. 127 Rgb. (1. Stock) besichtigt werden kann. Dazu ist eine Broschüre erschienen: „Kein Ort mehr“ Jüdisches Leben in der Lindwurmstraße 1938-1945, Buchendorfer Vlg. München 1999. Gleichzeitig mit der Eröffnung der Ausstellung wurde an der Hauseinfahrt eine Gedenkstele errichtet.
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Mahnwache zum 9. Nov. 1938
MVHS, Geschichtswerkstatt Lindwurmstraße, 9.11.1998
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Theologie in, nach und mit ‚Dachau‘
LMU, Hauptseminar, mit Prof. Dr. Dr. M. Görg, Sommersemester 1999
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Führungen in der KZ-Gedenkstätte Dachau für das Dachauer Forum e.V. seit 1995, insbesondere für israelische Gruppen in hebräischer Sprache; 1999 Projektleitung des Bereichs Gedenkstättenarbeit
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Interview zum Tempelberg von Jerusalem
Bayerischer Rundfunk, B2 Wissenschaftsmagazin, 30.7.2001
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Abraham als Vater von drei Religionen Vortrag zum 25jährigen Jubiläum von ÖKNI (Ökumenische Kontakstelle für Nicht-Christen der Erzdiözese München und Freising), 23.7.2004
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„Das Land, das Wir für alle Welt gesegnet haben“ (Koran 21,11)
Israel – Palästina: Die Religionen zwischen Anspruch und Wirklichkeit
Die Entwicklung im Nahen Osten lässt auch hartnäckige Optimisten allmählich an der Hoffnung auf eine friedliche Lösung verzweifeln. Welches sind die Beweggründe der Akteure für ihr nach rationellen Maßstäben irrwitziges Tun? Nützen sie die Religion(en) dabei nur aus? Und welche Chancen gibt es noch auf eine bessere Zukunft?
Dreiteilige Vortragsreihe im Forum der Jesuiten, St. Michael, Maxburgstr. 1
Dreiteilige Vortragsreihe für die MVHS - Seidlvilla, Nikolaiplatz 1b „Frieden über euch!!” – Gewalt und Versöhnung im Islam, 13.11.2003; 16.11.2004 „Frieden über euch!“ – Gewalt und Versöhnung im Judentum, 20.11.2003; 23.11.2004 „Wenn ihr aber nicht wollt, bleibt es ein Märchen“ – Ist der Nahostkonflikt noch lösbar? 27.11.2003; 30.11.2004
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Eine Vision für Frieden im Nahen Osten - und weltweit
Friede der Religionen auf dem Tempelberg Podiumsgespräch mit Landesrabbiner a.D. Dr. Joel Berger Weihbischof Dr. Hans-Jochen Jaschke Scheich Hassan Dyck Moderation: Stefan J. Wimmer
6.4.2005, Schweisfurth-Stiftung, Schloss Nymphenburg, Südl. Schlossrondell . . Jüdisch-christlich-muslimisches Symposium:
"Reizthemen interreligiös" Workshopmoderation Thema Zionismus
Neues Rathaus, Sitzungssaal
Marienplatz 18.9.2006
Fasten in den drei abrahamitischen Religionen: Judentum Vortrag im Ramadanzelt Neuperlach 11.10.2006 . . Die Wittelsbacher und die Juden Die Bayerischen Könige haben nicht nur München gestaltet und die Geschichte des Landes gelenkt, sie haben, wie schon zuvor Herzöge und Kurfürsten, maßgeblich die Geschicke der Juden an der Isar beeinflusst. Unser Stadtrundgang erinnert an Wittelbacher Herrschergestalten und fragt nach ihrem Verhältnis zu den Juden. Stadtrundgang für die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit 2.3.2008 . .
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PUBLIKATIONEN:
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Blätter Abrahams. Beiträge zum interreligiösen Dialog
Schriftenreihe in loser Folge, hgg. von Manfred Görg und Stefan Jakob Wimmer, München
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Weltreligionen entdecken - Judentum, Christentum, Islam
Memory-Spiel, VKB Stuttgart 2005 . Münchner Abrahams-Geschichten Broschüre zum 850. Stadtgeburtstag, München 2008 . Vergangene Tage - Neues Erwachen Jüdisches Leben in München. Ein Stadtrundgang hrsg. StattReisen München, MünchenVerlag 2006, 36 S. .
Vergangene Tage. Jüdisches Leben in München,
hrsg. StattReisen München, Buchendorfer Vlg. Mü. 1999, 30 S.
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Vergangene Tage - Jüdisches Leben in München
Broschüre, 19961, 19972, 19983, 64 S.
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Von der Lindwurmstraße nach Jerusalem - ein Werkstattbericht, in: Kein Ort mehr. Jüdisches Leben in der Lindwurmstraße 1938-1945, Buchendorfer Vlg. Mü. 1999,
S. 18-25
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Die vergessene Synagoge in der Lindwurmstraße (1938-1942),
eingereicht für den Geschichtswettbewerb „Jüdisches Leben in München“
Kulturreferat der Lhst. München 1993/94,
München 1994, 7 S. + 20 Dokumente
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Jüdisches Leben in München: Klaffende Lücken, S. 61-63
in: Das Neue STADTBUCH MÜNCHEN Rund um die Uhr!,
Stadtbuchverlag Lankes & Spaan, Regensburg 1996
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Elieser Schindler. Ein jidischer Dichter in München,
BSB-Hausmitteilungen (Bayerische Staatsbibliothek) 58, Feb. 1999, S. 8-9
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Zum Katalog der jidischen Bestände der BSB,
Hausmitteilungen der Bayerischen Staatsbibliothek 46, Februar 1997, S. 5-6 . Die jiddischen Drucke der Bayerischen Staatsbibliothek. Alphabetischer Katalog mit einem Verfasserregister in hebräischer Schrift, Saur Vlg. München 2004, 699 S.
(erstellt von I. Klayman-Cohen und Stefan Wimmer)
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Eine Erfahrung der besonderen Art: Betreuung israelischer Gruppen in der Gedenkstätte,
in: Wir über uns. Gedenkstättenarbeit Dachauer Forum, 1999, S. 12-13, 25-26
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Ma nischtana? - Was macht den Unterschied?
Zum 4. International Congress for the Archaeology of the Ancient Near East, Berlin 2004,
Abrahams Post. Infoblatt der Freunde Abrahams e.V., Herbst/Winter 2003/04, S. 9-10
dazu: Dokumentation
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Jakobs Zelt am Jakobsplatz
Zur Grundsteinlegung für das neue Jüdische Zentrum in München, 9. Nov. 2003
Abrahams Post. Infoblatt der Freunde Abrahams e.V., Frühjahr/Sommer 2004, S. 14-16 (Den Beitrag können Sie hier nachlesen)
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Madonna - Reflexionen zu Muttergottesbildern
Blätter Abrahams 3, 2004, 85-94 . Schuwi Nafschí: Kehr zurück meine Seele Zur Aufführung Münchner Synagogenmusik am 7.1..2005 in St. Lukas Abrahams Post. Infoblatt der Freunde Abrahams e.V., Sommer 2006, S. 11 (Den Beitrag können Sie hier nachlesen)
Nymphenburger Gespräche: Juden und Muslime in München Abrahams Post. Infoblatt der Freunde Abrahams e.V., Herbst/Winter 2008/9, S. 13 (Den Beitrag können Sie hier nachlesen) . . . Ich bin Mitglied folgender Organisationen: . Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit . Israel Exploration Society . Freunde Abrahams e.V. .

Stand: 16.10.9 |