FREMDSPRACHEN
Benötigen Sie eine Übersetzung?
Möchten Sie eine Sprache lernen?
Oder haben Sie einen alten Papyrus daheim und möchten wissen, was drauf steht?
Meine eigentliche Muttersprache ist Bairisch*, nach Münchner Mundart. Da man diese schöne, alte Sprache bedauerlicherweise bis heute kaum schreibt, war ich schon früh gezwungen, um Lesen und Schreiben lernen zu können, Deutsch dazuzulernen, und komme auch damit inzwischen einigermaßen zurecht.
Als weitere Fremdsprachen kamen in der Schule Englisch und später Latein dazu, durch häufige Ferienaufenthalte inspiriert auch ein Bisschen Italienisch, und aus purer Begeisterung die durchaus lebendige Weltsprache Esperanto.
Zum Studium in Jerusalem war Neuhebräisch die Voraussetzung, um die Vorlesungen zu verstehen; die verschiedenen Phasen des Altägyptischen waren Studieninhalt, Arabisch war für mein Leben in der Altstadt und natürlich für Ägypten interessant.
Ein Bisschen Französisch brachte die Beschäftigung mit der wissenschaftlichen Literatur mit sich, Spanisch kam später durch mein Engagement für eine Pfarrei-Partnerschaft mit Ecuador dazu.
Wieder in München war ich zunächst mit der Katalogisierung der (beachtlichen!) jidischen** Bestände der Bayerischen Staatsbibliothek beschäftigt. Für die weitere akademische Tätigkeit wollten Althebräisch, Aramäisch und auch Griechisch vertieft werden. Für Nabatäisch, eine alte Sprache aus der Region des heutigen Jordanien, wurde ich mit der Abfassung eines Lehrbuchs beauftragt (das erst in einigen Jahren erscheinen wird).
Ab dem Schuljahr 2008/9 erteile ich nebenbei Lateinunterricht am Gymnasium Moosach/München.
Seit der Ehe mit meiner palästinensischen Frau Samaher wird mein Arabisch langsam besser: Ich lerne es nun mit unsern Kindern Josef (Jusif), Adam (Âdam) und Sofia (Safija) sozusagen von Anfang an nochmal mit. Die bekommen Arabisch als Mutter- und - natürlich - Bairisch als Vatersprache.
* "Bairisch" schreibt man tatsächlich mit "ai", wenn man sich auf die Dialekte von Ober- und Niederbayern, der Oberpfalz und der meisten österreichischen Länder bezieht. Das "y", das übrigens von Ludwig I. aus Griechen-Begeisterung, per königlicher Rechtschreibreform gewissermaßen, verordnet wurde, bezieht sich auf den neueren, "multi-ethnischen" Staat, in dem neben Bairisch auch Fränkisch und Schwäbisch (und leider auch furchtbar viel Norddeutsch ;-) ) gesprochen wird.
** "Jidisch" wird meist mit "dd" geschrieben, was vom Englischen "Yiddish" herrührt und eigentlich falsch ist. Das "i" gehört ebenso lang ausgesprochen, wie das "ü" in "Jüdisch", dem es ja entspricht. Die Schreibweise "Jiddisch" führt zu einer Aussprache mit kurzem "i", die es eigentlich gar nicht gibt.
Ich übersetze AUS diesen Sprachen:
Englisch - Französisch - Spanisch - Italienisch - Altägyptisch (Hieroglyphen, Hieratisch, Demotisch) - Koptisch - Latein - Griechisch - Aramäisch - Nabatäisch - Arabisch - Hebräisch - Jidisch - Esperanto
und IN diese Sprachen:
Deutsch - Englisch - Arabisch - Hebräisch - Esperanto
Stand: 12.9.8
|